Kirche hört hin und handelt mit
Kirche im Sozialraum richtet ihren Blick auf das, was Menschen vor Ort bewegt. Sie hört zu, arbeitet vernetzt und bringt ihre Ressourcen in gesellschaftliche Prozesse ein.
Dabei stehen nicht fertige Angebote im Mittelpunkt, sondern Beziehungen, Beteiligung und Kooperation.
Was sozialraumorientierte Kirche ausmacht
Sozialraumorientierung bedeutet, den Stadtteil, das Dorf oder Quartier als gemeinsamen Lebensraum wahrzunehmen. Kirche versteht sich als Teil dieses Raumes und arbeitet mit anderen Akteurinnen und Akteuren zusammen.
Bedarfe und Potenziale werden gemeinsam entdeckt – im Dialog mit den Menschen vor Ort.
Zentrale Prinzipien
Hinhören statt vorplanen
Kirchliches Handeln orientiert sich an den Erfahrungen und Anliegen der Menschen im Sozialraum.
Kooperation und Vernetzung
Kirche arbeitet mit Kommunen, sozialen Trägern, Initiativen und Nachbarschaften zusammen.
Ressourcen stärken
Der Blick richtet sich auf das, was bereits vorhanden ist – Fähigkeiten, Engagement und Beziehungen.
Kirche im Sozialraum in der EKiR
Die Evangelische Kirche im Rheinland fördert sozialraumorientierte Ansätze in Gemeinden und Kirchenkreisen. Sie versteht diese Arbeit als wichtigen Beitrag zu gesellschaftlicher Verantwortung und Teilhabe.
Weiterführende Informationen
-Netzwerk Gemeinwesen und Quartiersarbeit RWL KLICK
– Sozialraumorientierung – Grundlagen und Praxis KLICK
Beratung und Unterstützung
Sie möchten sozialraumorientiert arbeiten oder bestehende Projekte weiterentwickeln?
Kirchenrätin Pfarrerin Simone Enthöfer bietet Beratung und Begleitung an.