Internationale Gemeinden und Interkulturelle Öffnung

Foto: Mike Lee

Internationale Gemeinden und der Internationale Kirchenkonvent Rheinland-Westfalen (IKK)
Weltweite Ökumene ereignet sich nicht nur auf großen Konferenzen des Weltkirchenrats oder der konfessionellen Weltbünde. Internationale ökumenische Begegnung und Gemeinschaft gibt es vielmehr auch mitten im Rheinland. Das zeigen besonders die Internationalen Gemeinden (frühere Bezeichnung: Gemeinden anderer Sprache und Herkunft). Auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen gibt es rund 700 Internationale Gemeinden, von denen sich um die 140 im Internationalen Kirchenkonvent Rheinland-Westfalen (IKK) zu einem interkulturell-ökumenischen Netzwerk zusammengeschlossen haben. Der IKK ist 2012 aus dem sogenannten „Listenprozess“ erwachsen, der 1999 als Programm der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) begann. Der IKK fördert das wechselseitige Kennenlernen und den Austausch von landeskirchlichen und internationalen Gemeinden durch gemeinsame Veranstaltungen und Fortbildungen. Die Gemeinden des IKK sind reformatorisch geprägt und pflegen dabei unterschiedliche kulturelle Identitäten, Frömmigkeitsstile und Traditionen. Sie repräsentieren ein weites Spektrum von weltweiter Christenheit und konfessioneller Vielfalt in Deutschland. Die Kooperation zwischen den internationalen und landeskirchlichen Gemeinden im Rheinland fördert den Prozess der Interkulturellen Öffnung.

 

Interkulturelle Öffnung
Interkulturelle Öffnung als Begriff entstammt der Organisationsentwicklung in sozialen und öffentlichen Diensten zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in gesellschaftliche Verantwortungen. Da die Kirche Jesu Christi ihrem ursprünglichen Wesen nach multi- und interkulturell geprägt ist, verpflichtet sich die Evangelische Kirche im Rheinland der Interkulturellen Öffnung als einer Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen kirchlichen Lebens. Ferner beteiligt sich die Rheinische Kirche an gesamtgesellschaftlichen Diskursen und Entwicklungen, die das Thema Interkulturelle Öffnung auf verschiedenen Ebenen bespielen. Die Rheinische Kirche kann aus ihrem reichen Erfahrungsschatz in der Begegnung mit den Internationalen Gemeinden schöpfen und konstruktiv zum Prozess der Interkulturellen Öffnung beitragen.

 

Rheinische Kirche ermutigt zu neuen Gemeindeformen
Der Synodenbeschluss von 2017 „Vergnügt, erlöst, befreit – Gemeinde formen“ ermutigt zur Umsetzung von neuen Gemeindeformen. Neben klassischen Parochialgemeinden können auch Personalgemeinden, Assoziierung- oder Kooperationsmodelle sowie Erprobungsräume existieren. Auch der Synodenbeschluss zum Erprobungsgesetz von 2018 ermöglicht den Gestaltungsspielraum zur Erprobung innovativer und kreativer Gemeindeformen. Eine Kooperation zwischen Dezernat 1.2  Ökumene und Dezernat 1.3 Gemeinde fördert interkulturelle Gemeindeformen, die im Rahmen der Interkulturellen Öffnung entwickelt und begleitet werden.

 

Aktuelles

Im Namen des Komitees vom Internationalen Kirchenkonvent Rheinland-Westfalen (IKK) darf ich Ihnen als Anlage die Einladung zu der diesjährigen Vollversammlung des IKK schicken.

Die Vollversammlung findet am Samstag, den 19. September 2026 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.
Wir treffen uns in Iserlohn „Die Oberste Stadtkirche“ (Am Bilstein 14, 58696 Iserlohn).

Weitere Informationen wie das Programm finden Sie hier: Klick.

Sie können sich unter folgendem Link anmelden: Klick.

Sollten Sie Fragen haben stehen Dr. Mike Lee (mike.lee@ekir.de) und ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

AnsprechpartnerInnen:

Dr. Mike Lee
Dezernent Internationale Gemeinden & interkulturelle Öffnung
mike.lee@ekir.de
0211 4562-361

Greta Reichart
Assistenz 
greta.reichart@ekir.de
0211 4562-438