Innerdeutsche und konfessionelle Ökumene

Katholisch & Co.

Die Evangelische Kirche im Rheinland arbeitet vielfältig ökumenisch mit den römisch-katholischen Gemeinden zusammen. Beispiele dafür sind ökumenische Gottesdienste, Feste und Projekte sowie die gemeinsame Nutzung von Gebäuden. Zudem ist die rheinische Kirche zusammen mit katholischen Partnern Träger sozialer Einrichtungen. An manchen Orten teilen sich Katholiken*innen und Evangelische inzwischen Kirchen und Gemeinderäume und haben zu einer sehr engen Zusammenarbeit gefunden. Es sind regelrechte ökumenische Gemeindezentren entstanden, so in Krefeld-Gartenstadt, Orsoy, Mettmann-Metzkausen und  Essen-Heidhausen, vgl. https://www.ekir.de/inhalt/oekumenisch-kooperative-gemeinde/ Im Bistum Essen werden Kirchenmusiker*innen verschiedener Konfessionen gemeinsam ausgebildet. Einen guten Überblick, gute Praxisbeispiele und Ansprechadressen und –personen für die Zusammenarbeit im Alltag zu verschiedenen Themen bietet die Landingpage  https://www.ekd.de/oekumenisch-kooperative-orte-91753.htm

„Ökumene“ meint also mehr als die Beziehung zur römisch-katholischen Kirche. Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mit weiteren christlichen Konfessionen verbunden. Neben der konkreten Zusammenarbeit vor Ort findet dies Ausdruck in den Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (ACK)  auf Orts- und Landesebene. Die rheinische Kirche ist zudem Mitglied in den ACKs Nordrhein-Westfalen, Hessen/ Rheinhessen und Region Südwest.